01.03.2026 Anpaddeln

Nach vielen Jahren Pause war es endlich wieder so weit, unser Heinz-elmännchen, der großer 7er Kanadier kam zum Einsatz. Schon beim Einsetzen der Boote in Germersheim war die Vorfreude spürbar, nicht nur wegen der Strecke auf dem Rhein, sondern auch wegen des besonderen Gemeinschaftsgefühls, das ein solches Boot mit sich bringt.

Bei Sonnenschein starteten wir unsere Fahrt und genossen die ersten Kilometer auf dem Wasser. Im weiteren Verlauf zog sich der Himmel langsam zu, und unter bedeckten Wolken setzten wir unsere Fahrt fort. Wir hielten uns am Rande des Fahrwassers und begegneten dabei mehreren Binnenschiffen, Schleppverbänden, Jetskis und der Wasserschutzpolizei.

Auf der Strecke von Germersheim bis Speyer hatten wir durchweg positiver Stimmung an Bord und gerne wären wir bis Ludwigshafen weitergefahren.

Zurück in Landau ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, noch gemeinsam einen Kaffee trinken zu gehen. In entspannter Runde wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und schon die nächsten Fahrten geplant.

01. & 07.03.2026 Winter- oder doch Frühlingsfahrt?

Im Februar sind die Wasserstände üblicherweise ideal für die Befahrung der lokalen Wildflüsse, doch das geplante Winterpaddeln im Schnee musste dieses Jahr auf Grund der fehlenden Niederschläge verschoben werden.

Nach einigen geduldigen Wochen war es dann endlich so weit. Die Wasserstände passten und an Stelle von Eis und Schnee begrüßte uns die Frühlingssonne am Einstieg. Sowohl bei einer Fahrt auf der Bruche in Frankreich und einem Ausflug auf der Nagold im Schwarzwald wurden wir von bestem Badewetter begleitet.

Beide Touren boten ideale Bedingungen, um auch Paddeleinsteiger mitzunehmen. Für viele war es die erste Erfahrung auf bewegtem Wasser. Alle Wildwasser Neulinge meisterten ihre ersten Kehrwässer souverän und nutzten die Gelegenheit für unfreiwillige Badegänge. Auch wenn die ein oder andere Fahrt etwas früher als geplant beendet werden musste, stand der Spaß klar im Vordergrund.

Die Sonne, das glitzernde Wasser und die aufblühende Natur sorgten für eine besondere Atmosphäre. Pausen am Ufer wurden ebenso genossen wie die gemeinsamen Erlebnisse auf dem Wasser. Insgesamt bleiben uns zwei rundum gelungene, lehrreiche und erstaunlich sonnige Winterfahrten in Erinnerung.

21.02.2026 Arbeitseinsatz bei bestem Paddelwetter

„Gießt es bei euch auch in Strömen?“ noch vor dem Treffen stand fest, das Wetter würde sich nicht von seiner besten Seite zeigen. Eigentlich perfekt für eine spontane Kajaktour. Bei einem Pegel von 52 cm wurde sogar angeboten, uns kurzerhand an der Queich zum Einstieg zu shutteln.

Doch zu spät. Der erste Putz war bereits von den Wänden geschlagen und die Motorsensen kämpften sich bereits durch die Brombeerhecken. Insgesamt acht unerschrockene Vereinsmitglieder trotzten dem Regen. Weitere Hecken wurden geschnitten, eine Stütze am Tor neu angeschweißt und repariert. Der sich zunehmend bildende Schlamm wurde dabei eher als zusätzliche sportliche Herausforderung angesehen. Um das Clubhaus anschließend nicht auch noch reinigen zu müssen, wurden kurzerhand zwei Familienpizzen in der Garage verzehrt, gefolgt von selbstgebackenem Kuchen zur Stärkung. Danach durfte sich unsere Dachrinne über eine Reparatur und Reinigung freuen. Unser Gehweg ist nun wieder sichtbar und die Einfahrt nach Entfernung einer dicken Rollrasen-/Moosschicht deutlich verbreitert. Zum Abschluss sollte noch der Anhänger mit Grünschnitt und Schutt entsorgt werden. Doch der aufgeweichte Boden machte uns einen Strich durch die Rechnung. Nichts bewegte sich mehr. Anschieben half nicht und selbst das Auto ohne Anhänger musste erst gemeinsam befreit werden. Der Anhänger steht nun leider noch ein paar Tage auf dem Gelände und wartet auf trockeneres Wetter für seinen Abtransport.

Trotz Regen, Matsch und festgefahrenem Gespann war es ein erfolgreicher Arbeitseinsatz. Jetzt müssen nur die Pegel stabil bleiben und wir können in die diesjährige Wildwasser Saison starten.

07.12.2025 Glühweinfahrt durch Straßburg

Am Sonntag traf sich eine gut gelaunte Gruppe des Kanu-Club Landaus pünktlich um 8 Uhr morgens am Bootshaus in Landau, um zur traditionellen Glühweinfahrt nach Straßburg aufzubrechen. Da Boote und Material bereits am Vortag geladen worden waren, konnten die Fahrzeuge direkt und ohne Verzögerung Richtung Frankreich starten. Ausgangspunkt der Paddeltour war der Ruderclub in Straßburg in unmittelbarer Nähe des europäischen Parlaments. Nach dem Umziehen ging es zügig aufs Wasser, wobei der Kanu-Club Landau zahlreich vertreten war. Die Strecke führte zunächst rheinabwärts stadtauswärts, bevor der Kurs zurück in Richtung Altstadt und La Petite France aufgenommen wurde, wo die Kanäle von Fachwerkhäusern und Schleusen geprägt sind. Nach rund 10 km und zwei Schleusen legten wir in der Straßburger Innenstadt an, um auf dem Weihnachtsmarkt einen Glühwein zu trinken. Anschließend wurden die verbleibenden etwa 5 km zurück zum Ruderclub gepaddelt, wobei sich das Wetter bis kurz vor Ende der Tour überwiegend trocken hielt. Nach dem Umziehen und Verladen der Boote, ging es für Einige nochmal auf den Straßburger Weihnachtsmarkt um den Tag ausklingen zu lassen, bevor es satt, zufrieden und müde zurück nach Landau ging.

Das elektronische Fahrtenbuch

Am 01.10 hat das neue Paddeljahr offiziell begonnen und wir wollen dies zum Anlass nehmen, um mit euch auch bei der Erfassung unserer Fahrten in ein neues Zeitalter zu starten.

Seit einigen Jahren gibt es das elektronische Fahrtenbuch und auch unser Verein soll endlich digitaler werden. Bernhard und Irma haben das eFB bereits einige Jahre im Einsatz und sind begeistert. So müssen gemeinsame Fahrten zukünftig nur noch von einer Person gepflegt werden und auch das Einreichen der Fahrtenbücher am Jahresende ist mit weniger Aufwand verbunden. Selbstverständlich bleibt es weiterhin möglich, euer Fahrtenbuch handschriftlich zu führen und am Jahresende einzureichen. Jedoch werden auch die dort erfassten Gesamtkilometer zukünftig online an den Verband übermittelt. 

Um vom Fahrtenbuch aus Papier auf die digitale Version zu wechseln müsst ihr euch lediglich auf folgender Seite registrieren: eFB – elektronisches Fahrtenbuch des DKV

Wer sich selbst einarbeiten möchte, dem empfehlen wir einen Blick in die Kurzanleitungen zu werfen. Im Fahrtenplan 2026 werden wir auch eine Schulung anbieten, bei dem wir den Start mit dir gemeinsam wagen.

18.10.2025 Neuer Seecontainer für mehr Stauraum

Was für ein Tag, Leute! 😄 Unser Arbeitseinsatz hatte’s echt in sich: Ein neuer Seecontainer wurde aufgestellt (jetzt haben die Bierzeltgarnituren & der Pavillon endlich ein Zuhause 🎪📦), die Dornenhecken rund ums Bootshaus mussten ordentlich Federn lassen ✂️🌵, und auch die Kellertüren & das Tor zur Queich können wieder atmen – frei von Schlingpflanzen & Gestrüpp! 🍃 Der Rasen ist frisch gemäht, das Gelände sieht top aus 🌱✨ und selbst der alte Krempel (Boote, Tische, Plastikstühle & Co.) hat seinen Weg zum Sperrmüll gefunden – teilweise mit Baggerhilfe 😎🪓💥 Nach so viel Action war der Döner zur Mittagspause mehr als verdient! 🥙🔥 Ein riesengroßes Dankeschön an alle fleißigen Helfer – ihr habt nicht nur angepackt, sondern das Bootshaus wieder richtig auf Vordermann gebracht! 🙌❤️ Im Namen des Vereins: DANKE für euren Einsatz, euren Humor und die gute Laune! Hier ein paar Impressionen vom Tag 📸😃

28.09 Abpaddeln

Mit sieben motivierten Paddlern machten wir uns auf den Weg, um die Schönheit des Rheins und seiner Auenlandschaft zu entdecken. Die Route führte uns entlang des Stroms und schließlich zurück über den idyllischen Lingenfelder Altrhein.

Bereits beim Einsetzen der Kanus war die Vorfreude groß. Doch bevor es losgehen konnte, gab es einige kleinere Startschwierigkeiten. Eine Spritzdecken waren zu klein, und andere wurden schlichtweg vergessen. Zum Glück war unsere Fahrtenleiterin bestens vorbereitet und konnte uns mit ihrem privaten Equipment aushelfen.

Mit sieben Leuten in mehreren Kanus paddelten wir los, die Strömung des Flusses unterstützte uns dabei. Das leise Plätschern der Paddel und das Rauschen des Wassers begleiteten uns, während wir uns durch die beeindruckende Landschaft bewegten.

Der hohe Wasserstand des Rheins erlaubte uns, zwischen den Bäumen der Rheinauen zu paddeln. Ein Anblick, der uns staunen ließ. Es fühlte sich an, als wären wir in eine andere Welt eingetaucht. Die Äste der Bäume ragten aus dem Wasser, und die bunten Blätter vielen auf die Wasseroberfläche. Hier und da sahen wir Enten und Reiher, die uns neugierig beobachteten, während wir an ihnen vorbeiglitten.

Nach einigen Kilometern war es Zeit für eine wohlverdiente Pause. Wir suchten uns eine geeignete Stelle, zogen die Kanus ans Ufer und packten unsere Verpflegung aus. Besonders willkommen war der warme Tee, der uns von innen wärmte und neue Energie gab.

13.09.2025 Lampionfahrt

Für einige von uns ging die Tour schon am Freitag Abend los. Getroffen wurde sich am Vereinsheim der KPG zu einem gemütlichen Beisammensein und vielen munteren Gesprächen.
Samstag Morgen wurde es dann ernst und erst einmal spannend. Die eigentliche Strecke auf der Petite Ill, welche uns nach Straßbourg führen würde, hatte leider ein Baumhinderniss, welches nur überklettert werden kann. Da dies für eine Gruppe mit über 20 Paddlern zeitlich nicht machbar ist, wurde uns von den Kehlern eine Alternative präsentiert: der Ottenheimer Mühlenbach. Wir paddelten also durch abgelegene Wälder und Wiesen und genossen die grüne Landschaft um uns herum. Immer mal wieder mit schöner Strömung, dann aber doch wieder ein See. So konnten wir auch Paddler aus anderen Vereinen, wie z.B. aus Ulm oder Esslingen kennen lernen und Erfahrungen mit anderen Paddelrevieren austauschen. Dies zeigt schon, die Lampionfahrt ist definitiv ein Anziehungspunkt.

Anschließend ging es dann nach Straßbourg um die Boote mit Lichterketten, leuchtenden Luftballons, Fackeln, Laternen und allem was sonst noch leuchten kann zu schmücken. Das diesjährige Highlight war die leuchtende Quietscheentenkette hinter einem Kanadier. Aber auch die üblichen Aufbauten sind jedes Jahr wieder ein Hingucker. Da ich mir erst kurz vor der Fahrt die Frage gestellt habe: „Wo sind denn eigentlich meine Lichterketten? Die hatten wir doch an der Jubiläumsfeier noch am Vereinsgelände in den Bäumen hängen…“, war ich mir Samstag morgen noch nicht sicher, ob sich zu den Knicklichtern und Luftballons noch Lichterketten gesellen würden. Aber ein Hoch an unsere Mitpaddler!!! Mit vereinten Kräften wurden alle Boote bunt und leuchtend geschmückt.
Nach dieser Höchstleistung ging es in der Dämmerung wieder aufs Wasser und wir sind durch die Schleuse in das Herz von Straßbourg gepaddelt. Mit viel getrommel und gejubel ging es aufsehenerregend durch die Stadt.
Als Abschluss des Abends konnte für eine kleine Aufwandsentschädigung auf dem Vereinsgelände der Kehler noch gemeinsam zu Abend gegessen werden. Oder doch ein Mitternachtssnack??? Geschmeckt hat es auf jeden Fall und während die einen bestimmt noch die halbe Nacht zum quatschen da saßen, sind die anderen tot müde nach einem langen Tag auf die Isomatte oder in den Camper gekrochen während einige dann doch noch die Heimreise angetreten haben.

Am Sonntag ging es dann aufs Groschenwasser von Auenheim bis zum Petersee in Freistett, einem der schönsten Naturerlebnissen die die Region zu bieten hat. Es ist zwar nicht das Auenland, kommt aber schon sehr nahe dran.

Das Baumhindernis vom letzten Mal war auch beseitigt, sodass nur an der ohnehin geplanten Pausenstelle umtragen werden musste.

Das Wetter war an diesem Tag gnädig, der Regen verzog sich sobald wir auf dem Wasser waren, und er kam nur ab und zu mit etwas Nieselregen zurück.

15.-17.08.2025 Ferienkarte

Gemeinsam mit der Ferienkarte – Landau und viel ehrenamtlicher Unterstützung durch Vereinsmitglieder, konnten wir in den drei Tagen knapp 100 Kindern einen halben Tag im Kajak ermöglichen. Wie jedes Jahr war die Veranstaltung sehr beliebt und alle Termine restlos ausgebucht. Die engagierten Helfer transportierten nicht nur alle notwendigen Materialien in die Stadt, sondern standen den Kindern auch mit Rat und Tat zur Seite. Mit vollem Körpereinsatz halfen sie den jungen Teilnehmern, die ersten Paddeltechniken zu erlernen und sich sicher auf dem Wasser zu bewegen. Die Freude und Begeisterung der Kinder waren der schönste Lohn für die Helfer, die ihre Aufgabe mit viel Herzblut erfüllten. Die Rückmeldungen zu diesem Angebot waren durchweg positiv. Sowohl der Veranstalter der Ferienkarte als auch die Kinder und deren Eltern äußerten sich begeistert. Einige wollten das Kanu gar nicht mehr verlassen. Wem es jedoch zu viel wurde oder wer zwischendurch eine Pause brauchte katte die Möglichkeit in der Queich zu toben und das heiße Wetter im kühlen Nass zu verbringen. Ganz nebenbei entdeckten die Betreuer und Kinder viel Müll, den wir aus der Queich zogen. Dieser wurde anschließend von der Stadt abgeholt und fachgerecht entsorgt. So konnten die Kinder nicht nur ihre Paddelfähigkeiten verbessern, sondern auch einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das Kajakfahren im Rahmen der Ferienkarte Landau war ein voller Erfolg. Dank der engagierten Betreuer und der hervorragenden Organisation bleibt dieses Erlebnis sicherlich noch lange in Erinnerung. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

19. – 20.07.2025 Wildwasser-Training in Huningue

Nach viel Hin und Her und mehrfacher Reorganisation der Logistik stand erst am Abend vor der Abfahrt endgültig fest, wer mitfährt, wer welches Boot mitbringt und wie wir überhaupt dorthin kommen. Doch das Chaos hat sich gelohnt, denn das Wochenende wurde ein voller Erfolg. Besonders gefreut haben wir uns über zwei spontane Mitfahrer*innen, die uns erst wenige Tage zuvor beim Freibadtraining angesprochen hatten. Trotz einer leichten Erkältung ließen sie es sich nicht nehmen, direkt mitzukommen. Wenn man nach ihren strahlenden Gesichtern auf dem Wasser geht, haben wir zwei neue Fans des Wildwassersports gewonnen.

Der Wildwasserkanal in Huningue bot die perfekten Bedingungen für alle Könnensstufen. Einsteiger*innen konnten sich in den ruhigeren Abschnitten mit Kehrwässern und Traversieren vertraut machen, während Fortgeschrittene mutig in Wellen surften, kerzen übten oder sich beim Unterschneiden verausgabten. Boote wurden gewechselt, Techniken ausprobiert, und so manche Kenterrolle absolvierte. Die gefühlten 100 Rollen, ob freiwillig oder unfreiwillig, machten das Wochenende nicht nur zu einem sportlichen Erlebnis, sondern auch zu einer guten Gelegenheit, die eigenen Grenzen auszutesten.

Auch abseits des Kanals war die Stimmung hervorragend. Am Abend versammelten wir uns auf dem Campingplatz zum gemeinsamen Kochen. Zwar war der Reis angebrannt und plötzlich eine Person mehr am Tisch als geplant, aber es war trotzdem reichlich zu essen für alle. Mit vollen Bäuchen und müden Muskeln fielen wir schließlich in unsere Zelte, Autos  und Schlafsäcke.

Am Ende des ersten Tages forderte das intensive Training jedoch seinen Tribut. Drei Paddler*innen, die wirklich alles gegeben hatten, traten bereits am Sonntagmorgen die Heimreise an. Der Rest der Gruppe ließ sich davon nicht bremsen und nutzte den zweiten Tag in vollen Paddelzügen.

Das Fazit war einstimmig: Das Wochenende in Huningue war ein echtes Highlight. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittene, jede*r kam auf seine Kosten. Kein Wunder also, dass schon Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet werden: Wieder nach Huningue? Oder vielleicht an den Eiskanal in Augsburg? Oder einfach beides?