Das diesjährige Entenrennen, ausgetragen vom Lions Club Herxheim/ Landau, fand auf der Queich in Landau statt. Mit dabei waren zahlreiche mit Losnummern versehene Gummienten, die man im Vorfeld für 5€ erwerben konnte. Der Erlös kam regionalen, gemeinnützigen Zwecken (v.a. für Kinder, Jugendliche und Familien) zugute. Zudem haben die schnellsten Enten verschiedene Preise gewonnen. Sechs menschliche Enten des Kanuclub Landaus trafen sich bereits um 13:30 am Bootshaus zum Umziehen und Booteladen. Anschließend ging es zum Startpunkt an der Waffenstraße, wo wir uns zunächst noch mit Essen stärkten und auf Toilette gingen, da wir die nächsten Stunden die Queich nicht verlassen konnten. Helfer vor Ort kontrollierten die Queich zuvor auf echte Entenfamilien, damit diese keinen Schock wegen der Gummienten und des Trubels erlitten. Anschließend ließen wir die Boote ins Wasser und positionierten uns. Um 16:30 wurden schließlich ca. 5000 gelbe Gummienten aus einem riesigen Sack in die Queich gelassen und unsere eigentliche Arbeit begann. Viele der Gummienten hatten nämlich andere Pläne und verfingen sich in Büschen, Mauern oder kleineren Inseln und mussten von uns Helfern befreit und wieder auf den Strom gesetzt werden. Alle arbeiteten gut Hand in Hand, sodass der Befreiungsprozess ohne Komplikationen ablief. Teilweise war die Queich aufgrund des eher geringen Pegels seichte, aber auch das meisterten wir. Unterstützung bekamen wir zudem von zwei Strömungsrettern des THW, von denen einer auch einen lebendigen Hummer entdeckte. Nach ca. einer Stunde waren auch alle ausgebüchsten Gummienten im Ziel in der Bachgasse angekommen und die ersten Preise wurden bereits vergeben. Für uns wurden nun auch die Schleusen geöffnet, sodass wir unsere Fahrt, nach einem Zwischenstopp an einer Eisdiele, zurück zum Bootshaus antreten konnten.
Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne unermüdlich vom Himmel scheint, gibt es kaum eine bessere Möglichkeit zur Abkühlung als einen Tag auf dem Wasser. Unser Wildwassertraining in Sélestat bot genau die richtige Mischung aus sportlicher Herausforderung, Erfrischung und französischem Kleinstadtflair.
Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, auf der Trainingsstrecke kam jeder auf seine Kosten. Bevor es mit dem Kajak auf die Strecke ging, schwammen wir einmal die Trainingsstrecke hinunter. Das sorgte nicht nur für eine willkommene Abkühlung, sondern half auch dabei, die Strömungen kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was einen im Falle einer Kenterung erwartet.
Auf dem Wasser genossen wir die gemeinsame Zeit mit den französischen Kanutinnen und Kanuten des benachbarten Kanuvereins. Zusammen trainierten wir in der großen Welle, in der fleißig das Surfen geübt wurde. Natürlich durfte auch die Stärkung zwischendurch nicht fehlen. Für die nötige Energie sorgten Kuchen und köstliche Éclairs aus einer nahegelegenen Boulangerie, das den Trainingstag abrundete.
Insgesamt waren wir zweimal in Sélestat und konnten viele Fortschritte beobachten. Einige Teilnehmende meisterten ihre ersten erfolgreichen Kehrwasserfahrten, andere sammelten wertvolle Erfahrungen im bewegten Wasser oder verbesserten ihre Technik beim Surfen.
Das Wildwassertraining in Sélestat war damit nicht nur eine hervorragende Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten im Kajak weiterzuentwickeln, sondern auch eine willkommene Auszeit von der sommerlichen Hitze. Gemeinsam lernen, paddeln, lachen und die Zeit auf dem Wasser genießen.
Ein Wochenende, 50 Jahre Tradition und unzählige Gänsehautmomente: Zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte haben wir uns auf den Weg nach Venedig gemacht, um an der legendären Vogalonga teilzunehmen. Es war ein Abenteuer zwischen farbenfrohen Inseln, historischen Palästen und dem einzigartigen Teamgeist unserer Gruppe.
Der Auftakt: Ein Farbenmeer in Burano
Unser venezianisches Abenteuer begann am Samstag mit einer Eingewöhnungstour, die uns direkt in das Herz der nördlichen Lagune führte. Ziel war Burano, die wohl fotogenste Insel Venedigs. Bekannt für ihre leuchtend bunten Häuser, die früher den Fischern bei Nebel den Weg nach Hause wiesen, und die weltberühmte Tradition der Spitzenstickerei, bot Burano die perfekte Kulisse.
Bei strahlendem Sonnenschein nutzten wir die Fahrt, um uns an das besondere Wasser der Lagune zu gewöhnen. Das Paddeln zwischen den „Briccole“ – jenen markanten Holzpfählen, die die Fahrrinnen markieren – war für uns alle ein besonderes Erlebnis. Unsere Gruppe, darunter auch einige Anfänger, meisterte die ersten Kilometer mit Bravour und genoss die friedliche Atmosphäre der weiten Wasserflächen.
Das Hauptevent: 50 Jahre Vogalonga
Am Sonntag war es dann so weit: Die 50. Vogalonga rief! Was 1974 als friedlicher Protest lokaler Ruderer gegen den zunehmenden Wellenschlag durch Motorboote begann, hat sich zu einem der beeindruckendsten Wassersport-Events der Welt entwickelt. Über 2.000 Boote und rund 8.000 Teilnehmer aus aller Welt versammelten sich vor dem Markusplatz, um ein Zeichen für den Erhalt der Lagune zu setzen.
Wir entschieden uns für eine Route, die uns zunächst zur Insel Murano führte. Murano ist seit dem 13. Jahrhundert das Zentrum der Glaskunst – eine Insel voller Geschichte und Handwerksstolz. Von dort aus steuerten wir auf das große Finale zu: Die Einfahrt nach Venedig.
Gänsehaut im Canal Grande
Der Moment, in dem man mit dem Paddelblatt in das Wasser der Lagunenstadt eintaucht und die prunkvollen Fassaden der Paläste an einem vorbeiziehen, ist schwer in Worte zu fassen. Wir passierten den Rio di Cannaregio unter dem Jubel tausender Zuschauer, die die Brücken und Ufer säumten. Das Highlight war die Fahrt über den Canal Grande, die Hauptschlagader Venedigs, die an diesem Tag exklusiv den muskelbetriebenen Booten vorbehalten war.
Besonders stolz sind wir auf unsere Vereinsmitglieder, die zum ersten Mal auf so einer großen Tour dabei waren. Trotz der ungewohnten Wellenbewegungen und des enormen Treibens auf dem Wasser blieben alle sicher und souverän in ihren Booten. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Gruppe zusammenhielt und sich gegenseitig durch die Strömungen zog.
Ein Fazit voller Stolz
Für uns als Verein war diese erste Teilnahme an der Vogalonga ein voller Erfolg. Wir haben bewiesen, dass wir auch in fremden und anspruchsvollen Revieren gemeinsam Großes erreichen können. Die Kombination aus sportlicher Herausforderung, kulturellen Highlights und der einzigartigen Kulisse Venedigs wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Venedig ist mehr als nur eine Stadt im Wasser – es ist ein fragiles Kunstwerk. Ein Teil dieser 50-jährigen Tradition gewesen zu sein, erfüllt uns mit Stolz. Eines steht fest: Es war unsere erste Vogalonga, aber sicher nicht unsere letzte!
⚠️ Wichtige Sicherheitshinweise für Nachahmer (bitte lesen)
Sicherheit geht vor: Die Lagune ist kein Anfängerrevier
So malerisch die Bilder auch aussehen – eine solche Tour erfordert eine gründliche Vorbereitung und die richtige Ausrüstung. Was auf den ersten Blick wie ein entspanntes Paddeln wirkt, ist in der Realität eine Fahrt auf offenem Gewässer mit ganz eigenen Tücken.
Ausrüstung & Training Für uns war die Sicherheit kein Zufallsprodukt. Neben der Standardausrüstung wie Schwimmwesten und Wurfsack war das obligatorisches Sicherheitsequipment wie Paddelfloat und Lenzpumpe mit an Bord. Den Umgang damit sowie den kontrollierten Wiedereinstieg haben wir vorab im Freibad trainiert. Doch man darf sich nicht täuschen lassen: Was im ruhigen Süßwasser des Schwimmbeckens Routine ist, wird im Salzwasser bei Wind und Wellengang sofort um ein Vielfaches schwerer.
Die Herausforderung „Kabbelwasser“ Besonders die Lagune von Venedig – und hier vor allem der Bereich rund um den Markusplatz – hat es in sich. Das Problem sind nicht einzelne Schiffe oder ablegende Fähren, die man gut im Blick behalten kann. Es ist der immense Mix aus Berufsverkehr, Wassertaxis und privaten Sportbooten. Die Wellen kommen hier nicht geordnet aus einer Richtung, sondern treffen aus verschiedenen Winkeln aufeinander. In diesem sogenannten „Kabbelwasser“ wird man schnell zum Spielball der Wellen, was selbst bei erfahrenen Paddlern für ein mulmiges Gefühl sorgen kann.
Navigation und Orientierung In solch unruhigen Momenten ist an eine entspannte Bedienung von Navigations-Apps auf dem Handy nicht zu denken. Die Kenntnis der Fahrrinnen und Flachwasserzonen ist jedoch lebenswichtig. Wir setzen daher auf eine Kombination aus Technik und Bewährtem: Ein wasserfest verpacktes Handy mit den wichtigsten Notrufnummern ist ein Muss, aber ein laminierter Kartenausdruck auf dem Decknetz bleibt unersetzlich, da er auch bei Wellengang und direkter Sonneneinstrahlung immer ablesbar bleibt.
Für alle, die mit dem Gedanken spielen, die Lagune auf eigene Faust zu erkunden, gilt die goldene Regel des Küstenpaddelns:
„Es ist viel schöner, am Ufer zu stehen und zu denken: ‚Wie gerne wäre ich jetzt da draußen‘, als auf dem Meer zu sein und zu denken: ‚Wie gerne wäre ich jetzt am Ufer‘.“
Unterschätzt niemals die Natur und den Verkehr – eine gute Tour ist eine, von der alle gesund und mit einem Lächeln zurückkehren.
Der Abend begann zunächst ganz klassisch, mit den letzten Sonnenstrahlen wurde der Grill angeheizt, das selbstgebackene Brot aufgeschnitten und die mitgebrachten Salate bereitgestellt. Begleitet von alten Geschichten aus dem Kanusport und in Gedanken an die nächsten Abenteuer stärkten sich die Paddler für ihren nächtlichen Ausflug. Als die Sonne hinter dem Horizont verschwand und die letzten Würstchen und Maiskolben vom Grill verschwunden waren, erwachten die Hexen unter ihnen. Sie riefen zum Aufbruch. Boote wurden geladen, die letzten Ausrüstungsgegenstände zusammengetragen und kleine, elektrische Feuer mit Klebeband auf den Helmen befestigt.
Es war bereits Nacht als sich die Hexen des Kanu-Clubs ins Wasser rutschen ließen. Mit einem kleinen Stups ging es die Böschung hinab ins schwarze dunkle Nass. Ausgestattet mit Stirnlampen zogen sie durch Landau, um ihr Unwesen zu treiben. Sie glitten durchs Wasser um Enten und Tauben aus ihrer Nachtruhe zu reißen und den Winter endgültig aus der Stadt zu treiben. Mit viel Gelächter und Gefluche über den niedrigen Wasserstand fielen die Hexen auch dem ein oder anderen Landauer auf und sie bekamen Zuspruch für ihren Tanz um die Sandbänke, Steine und Hecken.
Wieder zurück am Bootshaus, brannte das Maifeuer bereits lichterloh, denn fleißige Helfer hatten bereits das Geschirr gespült und alles gerichtet um am goßen Lagerfeuer die erfolgreiche Vertreibung des Winters feiern zu können. Für die Hexen war der Abend noch jung und sie nahmen sich die Zeit um den Mai bis in die frühen Morgenstunden hinein zu begrüßen.
Schnell waren die letzten Tische und Bänke verstaut, so dass am nächsten Tag nichts mehr vom ausgelassenen Fest der Hexen zu sehen war. Wer Sie treffen möchte muss nun wieder aufs nächste Jahr warten.
Treffpunkt war ca. 14 Uhr am Bootshaus in Landau. Als unsere Ausrüstung verstaut und die Boote verzurrt waren ging es los nach Völklingen Saar. Dort angekommen wurden wir herzlichst begrüßt. Nachdem unser Nachtlager aufgeschlagen war gab es einen gemütlichen Abend mit Stärkung vom Grill und handgemachte Musik. Am nächsten Morgen machten wir uns frühzeitig auf den Weg um pünktlich um 11Uhr auf dem Wasser zu sein. Bei bestem Paddelwetter fuhren wir 22km mit einer Vesper Pause in Wittring die Obere Saar Flussabwärts. Als Herausforderung galt es 3 kleinere Wehre, umgeknickte Bäume und Untiefen zu bewältigen. Ausser ein paar „Heckenbrummer“ und „Badegäste“ kamen wir ohne Schäden und Blessuren aber entkräftet am Abend im Vereinsheim an. Nach einem leckeren Abendessen sind wir in unsere Schlafsäcke gefallen um am nächsten Morgen nach dem Frühstück die 2. Paddelstrecke in Angriff zu nehmen. Diesmal waren es 10km auf der Blies. Auch heute hatte es der Sonnengott gut mit uns gemeint. Das Highlight war ein großes Wehr in Bliesmengen-Bolchen mit einem Höhenunterschied von ca.3m und einer Länge von ca 10m. Mit wenig Wasser unterm Kiel hieß es einen kühlen Kopf bewahren den aber alle Paddler hatten und es heute keine Schwimmer gab. An der Ausstiestelle verluden wir unser Equipment und mussten uns auch schweren Herzens verabschieden um die Heimreise anzutreten. Wir alle hatten ein sehr schönes Wochenende verlebt.
Voller Begeisterung brach am Wochenende eine gut gelaunte Gruppe von Paddlern nach Hüningen auf, um dort auf der Slalomstrecke zu üben. Leider passierten die ersten Rückschläge noch außerhalb des Wassers. Während eine Hälfte der Reisegruppe Ersatz für einen geplatzten Reifen suchte, musste die andere feststellen, dass der Kanal wegen eines Defekts geschlossen war.
Hier findet man statt Enten normalerweise eine Welle und man kommt nicht mit trockenen Füßen auf die andere Seite.
Zum Glück kommt mit erfahrenen Paddlern auch die Fähigkeit, jederzeit befahrbares Wasser zu finden. So war schnell die Entscheidung gefasst, das Training an die nahegelegene Isteiner Schwelle zu verlegen. Auf diesem Altrheinarm, der dort einen kleinen Wildwasserabschnitt hat, wurde die nun vollständige Truppe von strahlendem Sonnenschein empfangen.
Bild von der Strecke
Die Notlösung stellte sich als perfekter Übungsort heraus. Vom Kehrwasserfahren über Traversieren bis zum Surfen gab es passende Stellen in allen Schwierigkeitsstufen. Zur Mittagspause gab es Snacks auf einer Insel, die nur mit dem Kayak zu erreichen ist. Dort boten sich auch Möglichkeiten, zu rollen, zu baden und im bewegten Wasser und mit Ausrüstung schwimmen zu üben. Vervollständigt wurde das Programm durch Wurfsackübungen am Rand und im Wasser. Abgeschlossen wurden beide Tage mit Durchfahrten durch einen kleinen Schwall zur Ausstiegsstelle. Abends waren sich alle sicher: hier können wir nochmal hin. Dann aber mit Absicht.
Nach vielen Jahren Pause war es endlich wieder so weit, unser Heinz-elmännchen, der großer 7er Kanadier kam zum Einsatz. Schon beim Einsetzen der Boote in Germersheim war die Vorfreude spürbar, nicht nur wegen der Strecke auf dem Rhein, sondern auch wegen des besonderen Gemeinschaftsgefühls, das ein solches Boot mit sich bringt.
Bei Sonnenschein starteten wir unsere Fahrt und genossen die ersten Kilometer auf dem Wasser. Im weiteren Verlauf zog sich der Himmel langsam zu, und unter bedeckten Wolken setzten wir unsere Fahrt fort. Wir hielten uns am Rande des Fahrwassers und begegneten dabei mehreren Binnenschiffen, Schleppverbänden, Jetskis und der Wasserschutzpolizei.
Auf der Strecke von Germersheim bis Speyer hatten wir durchweg positiver Stimmung an Bord und gerne wären wir bis Ludwigshafen weitergefahren.
Zurück in Landau ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, noch gemeinsam einen Kaffee trinken zu gehen. In entspannter Runde wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und schon die nächsten Fahrten geplant.
Im Februar sind die Wasserstände üblicherweise ideal für die Befahrung der lokalen Wildflüsse, doch das geplante Winterpaddeln im Schnee musste dieses Jahr auf Grund der fehlenden Niederschläge verschoben werden.
Nach einigen geduldigen Wochen war es dann endlich so weit. Die Wasserstände passten und an Stelle von Eis und Schnee begrüßte uns die Frühlingssonne am Einstieg. Sowohl bei einer Fahrt auf der Bruche in Frankreich und einem Ausflug auf der Nagold im Schwarzwald wurden wir von bestem Badewetter begleitet.
Beide Touren boten ideale Bedingungen, um auch Paddeleinsteiger mitzunehmen. Für viele war es die erste Erfahrung auf bewegtem Wasser. Alle Wildwasser Neulinge meisterten ihre ersten Kehrwässer souverän und nutzten die Gelegenheit für unfreiwillige Badegänge. Auch wenn die ein oder andere Fahrt etwas früher als geplant beendet werden musste, stand der Spaß klar im Vordergrund.
Die Sonne, das glitzernde Wasser und die aufblühende Natur sorgten für eine besondere Atmosphäre. Pausen am Ufer wurden ebenso genossen wie die gemeinsamen Erlebnisse auf dem Wasser. Insgesamt bleiben uns zwei rundum gelungene, lehrreiche und erstaunlich sonnige Winterfahrten in Erinnerung.
„Gießt es bei euch auch in Strömen?“ noch vor dem Treffen stand fest, das Wetter würde sich nicht von seiner besten Seite zeigen. Eigentlich perfekt für eine spontane Kajaktour. Bei einem Pegel von 52 cm wurde sogar angeboten, uns kurzerhand an der Queich zum Einstieg zu shutteln.
Doch zu spät. Der erste Putz war bereits von den Wänden geschlagen und die Motorsensen kämpften sich bereits durch die Brombeerhecken. Insgesamt acht unerschrockene Vereinsmitglieder trotzten dem Regen. Weitere Hecken wurden geschnitten, eine Stütze am Tor neu angeschweißt und repariert. Der sich zunehmend bildende Schlamm wurde dabei eher als zusätzliche sportliche Herausforderung angesehen. Um das Clubhaus anschließend nicht auch noch reinigen zu müssen, wurden kurzerhand zwei Familienpizzen in der Garage verzehrt, gefolgt von selbstgebackenem Kuchen zur Stärkung. Danach durfte sich unsere Dachrinne über eine Reparatur und Reinigung freuen. Unser Gehweg ist nun wieder sichtbar und die Einfahrt nach Entfernung einer dicken Rollrasen-/Moosschicht deutlich verbreitert. Zum Abschluss sollte noch der Anhänger mit Grünschnitt und Schutt entsorgt werden. Doch der aufgeweichte Boden machte uns einen Strich durch die Rechnung. Nichts bewegte sich mehr. Anschieben half nicht und selbst das Auto ohne Anhänger musste erst gemeinsam befreit werden. Der Anhänger steht nun leider noch ein paar Tage auf dem Gelände und wartet auf trockeneres Wetter für seinen Abtransport.
Trotz Regen, Matsch und festgefahrenem Gespann war es ein erfolgreicher Arbeitseinsatz. Jetzt müssen nur die Pegel stabil bleiben und wir können in die diesjährige Wildwasser Saison starten.