13.07.2026 Entenrennen

Das diesjährige Entenrennen, ausgetragen vom Lions Club Herxheim/ Landau, fand auf der Queich in Landau statt. Mit dabei waren zahlreiche mit Losnummern versehene Gummienten, die man im Vorfeld für 5€ erwerben konnte. Der Erlös kam regionalen, gemeinnützigen Zwecken (v.a. für Kinder, Jugendliche und Familien) zugute. Zudem haben die schnellsten Enten verschiedene Preise gewonnen.
Sechs menschliche Enten des Kanuclub Landaus trafen sich bereits um 13:30 am Bootshaus zum Umziehen und Booteladen. Anschließend ging es zum Startpunkt an der Waffenstraße, wo wir uns zunächst noch mit Essen stärkten und auf Toilette gingen, da wir die nächsten Stunden die Queich nicht verlassen konnten. Helfer vor Ort kontrollierten die Queich zuvor auf echte Entenfamilien, damit diese keinen Schock wegen der Gummienten und des Trubels erlitten. Anschließend ließen wir die Boote ins Wasser und positionierten uns.
Um 16:30 wurden schließlich ca. 5000 gelbe Gummienten aus einem riesigen Sack in die Queich gelassen und unsere eigentliche Arbeit begann. Viele der Gummienten hatten nämlich andere Pläne und verfingen sich in Büschen, Mauern oder kleineren Inseln und mussten von uns Helfern befreit und wieder auf den Strom gesetzt werden. Alle arbeiteten gut Hand in Hand, sodass der Befreiungsprozess ohne Komplikationen ablief. Teilweise war die Queich aufgrund des eher geringen Pegels seichte, aber auch das meisterten wir. Unterstützung bekamen wir zudem von zwei Strömungsrettern des THW, von denen einer auch einen lebendigen Hummer entdeckte.
Nach ca. einer Stunde waren auch alle ausgebüchsten Gummienten im Ziel in der Bachgasse angekommen und die ersten Preise wurden bereits vergeben. Für uns wurden nun auch die Schleusen geöffnet, sodass wir unsere Fahrt, nach einem Zwischenstopp an einer Eisdiele, zurück zum Bootshaus antreten konnten.

10.05 & 20.06.206 Wildwassertraining in Sélestat

Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne unermüdlich vom Himmel scheint, gibt es kaum eine bessere Möglichkeit zur Abkühlung als einen Tag auf dem Wasser. Unser Wildwassertraining in Sélestat bot genau die richtige Mischung aus sportlicher Herausforderung, Erfrischung und französischem Kleinstadtflair.

Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, auf der Trainingsstrecke kam jeder auf seine Kosten. Bevor es mit dem Kajak auf die Strecke ging, schwammen wir einmal die Trainingsstrecke hinunter. Das sorgte nicht nur für eine willkommene Abkühlung, sondern half auch dabei, die Strömungen kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was einen im Falle einer Kenterung erwartet.

Auf dem Wasser genossen wir die gemeinsame Zeit mit den französischen Kanutinnen und Kanuten des benachbarten Kanuvereins. Zusammen trainierten wir in der großen Welle, in der fleißig das Surfen geübt wurde. Natürlich durfte auch die Stärkung zwischendurch nicht fehlen. Für die nötige Energie sorgten Kuchen und köstliche Éclairs aus einer nahegelegenen Boulangerie, das den Trainingstag abrundete.

Insgesamt waren wir zweimal in Sélestat und konnten viele Fortschritte beobachten. Einige Teilnehmende meisterten ihre ersten erfolgreichen Kehrwasserfahrten, andere sammelten wertvolle Erfahrungen im bewegten Wasser oder verbesserten ihre Technik beim Surfen.

Das Wildwassertraining in Sélestat war damit nicht nur eine hervorragende Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten im Kajak weiterzuentwickeln, sondern auch eine willkommene Auszeit von der sommerlichen Hitze. Gemeinsam lernen, paddeln, lachen und die Zeit auf dem Wasser genießen.

24.-26.4.26 Internationale Saar-Grenzland Rally 2026

Treffpunkt war ca. 14 Uhr am Bootshaus in Landau. Als unsere Ausrüstung verstaut und die Boote verzurrt waren ging es los nach Völklingen Saar. Dort angekommen wurden wir herzlichst begrüßt. Nachdem unser Nachtlager aufgeschlagen war gab es einen gemütlichen Abend mit Stärkung vom Grill und handgemachte Musik. Am nächsten Morgen machten wir uns frühzeitig auf den Weg um pünktlich um 11Uhr auf dem Wasser zu sein. Bei bestem Paddelwetter fuhren wir 22km mit einer Vesper Pause in Wittring die Obere Saar Flussabwärts. Als Herausforderung galt es 3 kleinere Wehre, umgeknickte Bäume und Untiefen zu bewältigen. Ausser ein paar „Heckenbrummer“ und „Badegäste“ kamen wir ohne Schäden und Blessuren aber entkräftet am Abend im Vereinsheim an. Nach einem leckeren Abendessen sind wir in unsere Schlafsäcke gefallen um am nächsten Morgen nach dem Frühstück die 2. Paddelstrecke in Angriff zu nehmen. Diesmal waren es 10km auf der Blies. Auch heute hatte es der Sonnengott gut mit uns gemeint. Das Highlight war ein großes Wehr in Bliesmengen-Bolchen mit einem Höhenunterschied von ca.3m und einer Länge von ca 10m. Mit wenig Wasser unterm Kiel hieß es einen kühlen Kopf bewahren den aber alle Paddler hatten und es heute keine Schwimmer gab. An der Ausstiestelle verluden wir unser Equipment und mussten uns auch schweren Herzens verabschieden um die Heimreise anzutreten. Wir alle hatten ein sehr schönes Wochenende verlebt.

18.-19.04.2026 Training ohne Wasser?

Voller Begeisterung brach am Wochenende eine gut gelaunte Gruppe von Paddlern nach Hüningen auf, um dort auf der Slalomstrecke zu üben. Leider passierten die ersten Rückschläge noch außerhalb des Wassers. Während eine Hälfte der Reisegruppe Ersatz für einen geplatzten Reifen suchte, musste die andere feststellen, dass der Kanal wegen eines Defekts geschlossen war.

Hier findet man statt Enten normalerweise eine Welle und man kommt nicht mit trockenen Füßen auf die andere Seite.

Zum Glück kommt mit erfahrenen Paddlern auch die Fähigkeit, jederzeit befahrbares Wasser zu finden. So war schnell die Entscheidung gefasst, das Training an die nahegelegene Isteiner Schwelle zu verlegen. Auf diesem Altrheinarm, der dort einen kleinen Wildwasserabschnitt hat, wurde die nun vollständige Truppe von strahlendem Sonnenschein empfangen.

Bild von der Strecke

Die Notlösung stellte sich als perfekter Übungsort heraus. Vom Kehrwasserfahren über Traversieren bis zum Surfen gab es passende Stellen in allen Schwierigkeitsstufen. Zur Mittagspause gab es Snacks auf einer Insel, die nur mit dem Kayak zu erreichen ist. Dort boten sich auch Möglichkeiten, zu rollen, zu baden und im bewegten Wasser und mit Ausrüstung schwimmen zu üben. Vervollständigt wurde das Programm durch Wurfsackübungen am Rand und im Wasser. Abgeschlossen wurden beide Tage mit Durchfahrten durch einen kleinen Schwall zur Ausstiegsstelle. Abends waren sich alle sicher: hier können wir nochmal hin. Dann aber mit Absicht.

01.03.2026 Anpaddeln

Nach vielen Jahren Pause war es endlich wieder so weit, unser Heinz-elmännchen, der großer 7er Kanadier kam zum Einsatz. Schon beim Einsetzen der Boote in Germersheim war die Vorfreude spürbar, nicht nur wegen der Strecke auf dem Rhein, sondern auch wegen des besonderen Gemeinschaftsgefühls, das ein solches Boot mit sich bringt.

Bei Sonnenschein starteten wir unsere Fahrt und genossen die ersten Kilometer auf dem Wasser. Im weiteren Verlauf zog sich der Himmel langsam zu, und unter bedeckten Wolken setzten wir unsere Fahrt fort. Wir hielten uns am Rande des Fahrwassers und begegneten dabei mehreren Binnenschiffen, Schleppverbänden, Jetskis und der Wasserschutzpolizei.

Auf der Strecke von Germersheim bis Speyer hatten wir durchweg positiver Stimmung an Bord und gerne wären wir bis Ludwigshafen weitergefahren.

Zurück in Landau ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, noch gemeinsam einen Kaffee trinken zu gehen. In entspannter Runde wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und schon die nächsten Fahrten geplant.

01. & 07.03.2026 Winter- oder doch Frühlingsfahrt?

Im Februar sind die Wasserstände üblicherweise ideal für die Befahrung der lokalen Wildflüsse, doch das geplante Winterpaddeln im Schnee musste dieses Jahr auf Grund der fehlenden Niederschläge verschoben werden.

Nach einigen geduldigen Wochen war es dann endlich so weit. Die Wasserstände passten und an Stelle von Eis und Schnee begrüßte uns die Frühlingssonne am Einstieg. Sowohl bei einer Fahrt auf der Bruche in Frankreich und einem Ausflug auf der Nagold im Schwarzwald wurden wir von bestem Badewetter begleitet.

Beide Touren boten ideale Bedingungen, um auch Paddeleinsteiger mitzunehmen. Für viele war es die erste Erfahrung auf bewegtem Wasser. Alle Wildwasser Neulinge meisterten ihre ersten Kehrwässer souverän und nutzten die Gelegenheit für unfreiwillige Badegänge. Auch wenn die ein oder andere Fahrt etwas früher als geplant beendet werden musste, stand der Spaß klar im Vordergrund.

Die Sonne, das glitzernde Wasser und die aufblühende Natur sorgten für eine besondere Atmosphäre. Pausen am Ufer wurden ebenso genossen wie die gemeinsamen Erlebnisse auf dem Wasser. Insgesamt bleiben uns zwei rundum gelungene, lehrreiche und erstaunlich sonnige Winterfahrten in Erinnerung.

21.02.2026 Arbeitseinsatz bei bestem Paddelwetter

„Gießt es bei euch auch in Strömen?“ noch vor dem Treffen stand fest, das Wetter würde sich nicht von seiner besten Seite zeigen. Eigentlich perfekt für eine spontane Kajaktour. Bei einem Pegel von 52 cm wurde sogar angeboten, uns kurzerhand an der Queich zum Einstieg zu shutteln.

Doch zu spät. Der erste Putz war bereits von den Wänden geschlagen und die Motorsensen kämpften sich bereits durch die Brombeerhecken. Insgesamt acht unerschrockene Vereinsmitglieder trotzten dem Regen. Weitere Hecken wurden geschnitten, eine Stütze am Tor neu angeschweißt und repariert. Der sich zunehmend bildende Schlamm wurde dabei eher als zusätzliche sportliche Herausforderung angesehen. Um das Clubhaus anschließend nicht auch noch reinigen zu müssen, wurden kurzerhand zwei Familienpizzen in der Garage verzehrt, gefolgt von selbstgebackenem Kuchen zur Stärkung. Danach durfte sich unsere Dachrinne über eine Reparatur und Reinigung freuen. Unser Gehweg ist nun wieder sichtbar und die Einfahrt nach Entfernung einer dicken Rollrasen-/Moosschicht deutlich verbreitert. Zum Abschluss sollte noch der Anhänger mit Grünschnitt und Schutt entsorgt werden. Doch der aufgeweichte Boden machte uns einen Strich durch die Rechnung. Nichts bewegte sich mehr. Anschieben half nicht und selbst das Auto ohne Anhänger musste erst gemeinsam befreit werden. Der Anhänger steht nun leider noch ein paar Tage auf dem Gelände und wartet auf trockeneres Wetter für seinen Abtransport.

Trotz Regen, Matsch und festgefahrenem Gespann war es ein erfolgreicher Arbeitseinsatz. Jetzt müssen nur die Pegel stabil bleiben und wir können in die diesjährige Wildwasser Saison starten.

07.12.2025 Glühweinfahrt durch Straßburg

Am Sonntag traf sich eine gut gelaunte Gruppe des Kanu-Club Landaus pünktlich um 8 Uhr morgens am Bootshaus in Landau, um zur traditionellen Glühweinfahrt nach Straßburg aufzubrechen. Da Boote und Material bereits am Vortag geladen worden waren, konnten die Fahrzeuge direkt und ohne Verzögerung Richtung Frankreich starten. Ausgangspunkt der Paddeltour war der Ruderclub in Straßburg in unmittelbarer Nähe des europäischen Parlaments. Nach dem Umziehen ging es zügig aufs Wasser, wobei der Kanu-Club Landau zahlreich vertreten war. Die Strecke führte zunächst rheinabwärts stadtauswärts, bevor der Kurs zurück in Richtung Altstadt und La Petite France aufgenommen wurde, wo die Kanäle von Fachwerkhäusern und Schleusen geprägt sind. Nach rund 10 km und zwei Schleusen legten wir in der Straßburger Innenstadt an, um auf dem Weihnachtsmarkt einen Glühwein zu trinken. Anschließend wurden die verbleibenden etwa 5 km zurück zum Ruderclub gepaddelt, wobei sich das Wetter bis kurz vor Ende der Tour überwiegend trocken hielt. Nach dem Umziehen und Verladen der Boote, ging es für Einige nochmal auf den Straßburger Weihnachtsmarkt um den Tag ausklingen zu lassen, bevor es satt, zufrieden und müde zurück nach Landau ging.

Das elektronische Fahrtenbuch

Am 01.10 hat das neue Paddeljahr offiziell begonnen und wir wollen dies zum Anlass nehmen, um mit euch auch bei der Erfassung unserer Fahrten in ein neues Zeitalter zu starten.

Seit einigen Jahren gibt es das elektronische Fahrtenbuch und auch unser Verein soll endlich digitaler werden. Bernhard und Irma haben das eFB bereits einige Jahre im Einsatz und sind begeistert. So müssen gemeinsame Fahrten zukünftig nur noch von einer Person gepflegt werden und auch das Einreichen der Fahrtenbücher am Jahresende ist mit weniger Aufwand verbunden. Selbstverständlich bleibt es weiterhin möglich, euer Fahrtenbuch handschriftlich zu führen und am Jahresende einzureichen. Jedoch werden auch die dort erfassten Gesamtkilometer zukünftig online an den Verband übermittelt. 

Um vom Fahrtenbuch aus Papier auf die digitale Version zu wechseln müsst ihr euch lediglich auf folgender Seite registrieren: eFB – elektronisches Fahrtenbuch des DKV

Wer sich selbst einarbeiten möchte, dem empfehlen wir einen Blick in die Kurzanleitungen zu werfen. Im Fahrtenplan 2026 werden wir auch eine Schulung anbieten, bei dem wir den Start mit dir gemeinsam wagen.

21.09.2025 Queichreinigung

Lass uns unseren Hausbach sauber machen!

Unter diesem Motto ging es für uns – ausgerüstet mit Müllsäcken und Handschuhen – auf zur Queich. Unser Ziel: So viel Müll wie möglich aus dem Bach holen! Und was erwartet man mitten in der Stadt? Glas, Plastik, Straßenschilder – vielleicht ein Ball…?

Zum Glück hatten wir Niedrigwasser, sodass auch unsere Neuzugänge problemlos an jeder Stelle anhalten und ihre Fundstücke aufladen konnten. Diese landeten dann auf unserem „Müllboot“, einem voll beladenen Kanadier.

Zwischendurch mussten wir auch mal aussteigen! Das wäre gerade bei den Rosen oder der Playmobilfigur doch sehr ärgerlich gewesen. Ein Higlight für die Kids!

Etwas kniffliger wurde es, wenn wir auf ein richtiges „Flaschennest“ stießen und das Müllboot schon um die nächste Kurve entschwunden war. Dann hieß es: Das eigene Boot durch die Queich ziehen – denn die Flaschen beanspruchten schon den ganzen Sitzplatz.

Und wie transportiert man eigentlich ein riesiges Baustellenschild mit Fuß in einem Boot voller Glasflaschen und anderen kuriosen Dingen? Am besten nur bis zum nächsten Ufer! Zu sperrig, zu schwer – aber immerhin mitgenommen.

Zu den schrägsten Funden zählten definitiv ein Fahrrad und ein Stuhl. Einen Einkaufswagen haben wir allerdings schweren Herzens zurückgelassen – man muss ja nicht übertreiben.

Am Ziel angekommen, konnten wir es kaum glauben: Alle 30 Müllsäcke à 60 Liter waren randvoll! Und das, obwohl sich manche noch ein persönliches „Souvenir“ mitgenommen haben – eine Jacke, ein Stirnband, ein Spielzeugauto…

Vielen Dank an die Stadt Landau, mit der die Aktion im vornhinein abgesprochen war und die am nächsten Tag den kompletten Müll abgeholt haben.

Fazit: Ein rundum gelungener Tag! Und alle waren sich einig – nächstes Jahr sind wir wieder dabei!