Am 31. Mai hat sich eine Pappel vom angrenzenden DLRG-Gelände kurzerhand entschieden, auf unser Vereinsgrundstück umzuziehen – leider nicht ganz ohne Folgen. Der Baum hat dabei unseren Zaun und Teile des Bootshausdachs beschädigt.
Dank der schnellen Reaktion der DLRG wurde die Pappel bereits am nächsten Tag entfernt. Gemeinsam mit unserem Bootshauswart haben wir die Schäden begutachtet. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und gemeinsam anpacken! Beim nächsten Arbeitseinsatz wollen wir den Zaun und das Dach wieder in Schuss bringen. Damit wir bald wieder ungestört paddeln, feiern und zusammenkommen können, brauchen wir viele helfende Hände! Seid dabei – zusammen schaffen wir das locker!
Am Samstag, den 24. Mai 2025, hat der Kanu-Club Landau e.V. sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Trotz des wechselhaften Wetters mit ein paar Regenschauern war die Stimmung großartig – ganz nach dem Motto „Paddeln aus Leidenschaft seit 1950“.
Bereits am Nachmittag trafen sich Mitglieder, Freunde und Gäste auf dem Vereinsgelände am Heinz Gerach Haus, um bei Kaffee und Kuchen in geselliger Runde in Erinnerungen zu schwelgen und die Zukunft zu diskutieren. Abends sorgte die Hausband „Stella und Friends“ für musikalische Unterhaltung – wegen des Regens diesmal nicht unter freiem Himmel, sondern im Bootshaus selbst, was der guten Laune jedoch keinen Abbruch tat.
Besondere Momente des Festes waren die offizielle Umbenennung unseres Vereinshauses in „Heinz Gerach Haus“ zu Ehren unseres langjährigen Vorsitzenden und Wegbereiters Heinz Gerach, sowie die Ehrung unseres Bootshauswarts Rainer Weiß, der seit über 40 Jahren im Dienste des Vereins steht.
Die Festrede unseres 1. Vorsitzenden Markus Göppel kann hier nachgelesen werden. (Festrede)
Das Lagerfeuer am späteren Abend bot den perfekten Rahmen für gemütliche Gespräche und geselliges Beisammensein. Auch erste Ideen für weitere Veranstaltungen auf dem Vereinsgelände wurden eifrig besprochen – wir freuen uns, diese bald in die Tat umzusetzen!
Dank an Hornbach für ihre Unterstützung Ein besonderer Dank geht an die Firma Hornbach, die uns vier Bierzeltgarnituren für unsere Feierlichkeiten gespendet hat. Zusammen mit den sechs Garnituren, die wir selbst angeschafft haben, konnten wir so allen Gästen bequeme Sitzplätze bieten. Diese großzügige Unterstützung trägt maßgeblich dazu bei, dass wir auch in Zukunft auf unserem Vereinsgelände viele schöne Stunden in geselliger Runde verbringen können. Vielen Dank!
Ein paar Eindrücke vom Abend findet ihr in unserer Bildergalerie – vielen Dank an alle, die diesen besonderen Tag mitgestaltet und mit uns gefeiert haben!
Die folgenden herzlichen Glückwunsch zum 75-jährigen Bestehen des Kanu-Clubs Landau erhielten wir von Michaela Kastl-Bastian vom Kanu-Club Germsheim:
Liebe Mitglieder und Freunde des Kanu-Clubs,
seit eurer Gründung im Jahr 1950 habt ihr den Kanusport mit Leidenschaft, Gemeinschaftssinn und unermüdlichem Engagement bereichert. Von den ersten Tagen unter den federführenden Persönlichkeiten Albert Grün, Dr. Heinrich Gruß und Werner Behret bis hin zu beeindruckenden sportlichen Erfolgen und dem Aufbau eures eigenen Bootshauses – eure Vereinsgeschichte ist eine Chronik des Durchhaltevermögens und des gemeinsamen Gestaltens.
Die Entscheidung, ein neues Bootshaus in Germersheim zu errichten, war ein bedeutender Meilenstein für euch. In mühevoller Arbeit habt ihr diesen neuen Standort aufgebaut und mit Leben gefüllt. Als euer Bootshaus schließlich 1983 an das Jugenddorf Germersheim überging, wurde es zu einem Teil unserer Vereinsgeschichte. Dieser gemeinsame Ort verbindet unsere Wege und macht euer Jubiläum zu einem besonderen Anlass.
Ihr habt nicht nur sportliche Meilensteine erreicht, sondern auch einen Ort geschaffen, an dem Freundschaften entstehen und die Liebe zum Wassersport gelebt wird. Über Jahrzehnte hinweg habt ihr Traditionen bewahrt, neue Mitglieder begeistert und zahlreiche Abenteuer auf Flüssen und Wildwassern erlebt.
Wir gratulieren euch herzlich zu diesem bedeutenden Jubiläum und wünschen euch viele weitere Jahre voller sportlicher Erfolge, unvergesslicher Erlebnisse und einer starken Gemeinschaft auf und neben dem
Bereits am Samstag verluden wir unsere Kanus und das benötigte Material, um alles für den Einsatz am nächsten Tag vorzubereiten. Am Sonntagmorgen gab es dann den offiziellen Startschuss zur Verbandsfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen starteten die Pfälzer Paddler in Germersheim zu unserer Kanutour.
Gemeinsam paddelten wir auf dem Rhein nach Ludwigshafen. Um sich drüber Hinaus einer sportlichen Herausforderung zu stellen, ließen wir uns einen Abstecher in den Ketscher Altrhein nicht entgehen. Zur Mittagszeit legten wir auf einer idyllischen Kiesbank am Rheinufer eine Pause ein. Wir rasteten, teilten unseren Proviant und genossen die warme Sonne – ein echter Wohlfühlmoment.
Nach etwa 40 Kilometern auf dem Wasser erreichten wir unser Ziel in Ludwigshafen. Dort ließen wir den Tag bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und in gemütlicher Runde mit anderen Paddlern ausklingen. Die Teilnahme an der Damenfahrt wurde selbstverständlich dokumentiert und wir können unser Bootshaus nun mit einer weiteren Trophäe schmücken.
Unsere Kanutour war nicht nur sportlich herausfordernd, sondern vor allem ein tolles Gemeinschaftserlebnis – ganz im Sinne des Eisenbahner Sportvereins 1927 e.V. Danke für die alljährliche Organisation und die tollen Kuchen.
Am Wochenende ging es für uns an die Nahe, wo ein spannendes, abenteuerliches, aber auch genussvolles Wochenende auf dem Programm stand. Inmitten der malerischen Landschaft fanden sowohl Anfänger als auch erfahrene Paddler Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu testen und die Natur zu genießen.
Der Freitag begann damit, die ersten Paddelschläge auf der Nahe zu setzen. Der Fluss präsentierte sich anfangs ruhig, jedoch waren nicht alle von uns vor den kalten Überraschungen des Flusses gefeit und einige landeten unfreiwillig im kühlen Nass. Aber kein Problem – das gehört dazu. Am Abend gab es eine wohlverdiente Mahlzeit: Wolfgang hatte einen köstlichen Bohneneintopf zubereitet, der die hungrigen Mägen füllte. Der warme Holzofen im Bootshaus spendete zusätzlich wohlige Wärme und trug dazu bei, dass unser erste Abend zu einem gelungenen Start des Wochenendes wurde.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Wildwassertrainings. Direkt von der Unterkuft stateten wir auf der Nahe und paddelten zur naheliegenden Trainingsstrecke. Für die Anfänger war es eine spannende, aber zugleich lehrreiche Erfahrung, die mit einer heißen Dusche belohnt wurde. Die Wildwasserstrecke sorgte für ein wenig Nervenkitzel, aber auch für jede Menge Spaß. Wer wollte, fuhr nach dem Training weiter dem Flusslauf folgend in die Stadt und konnte dort die historischen Brücken bestaunen. Das Abendessen war wieder ein Highlight: Antonia hatt uns mit Kartoffeln, Spinat, Ei und Kuchen verwöhnt – eine perfekte Stärkung nach einem intensiven Trainingstag.
Der Sonntag bot dann den perfekten Abschluss eines gelungenen Kajak-Wochenendes. Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf eine Genießertour. Der Fluss präsentierte sich von seiner schönsten Seite, mit ruhigem Wasser und einer beeindruckenden Naturkulisse. Es war der ideale Tag, um in aller Ruhe die Umgebung und Frühlingssonne zu genießen.
Die Zeit auf dem Wasser und die Geselligkeit im Bootshaus machten den Ausflug zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Besonders hervorzuheben ist die Gastfreundschaft der Kanu – Abteilung des VfL- Bad Kreuznach, bei dem wir übernachten durften. Ein Ort, an dem wir uns sofort willkommen fühlten.
Noch vor 8:00 Uhr trafen sich fünf motivierte Paddler am Bootshaus, um sich auf den Weg nach Leutersheim zum Einstieg zu machen. Mit fünf weiteren Eisfahrern der Kehler Paddelgilde begann der Übliche Tanz, bestehend aus Boote abladen und bepacken, sowie dem Versetzen der Autos. Als wir kurz nach 10:00 Uhr auf dem Groschenwasser starteten, war es kühl und ein mystischer Nebel lag auf dem Wasser. Fast ein bisschen unheimlich. Zwar wirkte es so, als wollten die Eisgeister uns den Weg mit umgestürzten Bäumen versperren, doch fanden wir immer eine Möglichkeit, uns durchzumogeln.
Mittags verschnauften wir auf einem Bootssteg und teilten unser mitgebrachtes Essen brüderlich. Insbesondere Hanuta und Puffreis aus Wolfgangs Vorrat kamen sehr gut an.
Weiter ging die Fahrt durch den verwunschenen Nebel, der sich bis zu unserem Ausstieg im Petersee bei Freistett nicht lichtete. Wie immer viel der Abschied schwer. Dennoch wird uns die wundervolle Fahrt noch lange in Erinnerung bleiben.
An zwei sommerlichen Wochenenden trafen wir uns spontan mit unseren Freunden vom Kanu-Club Luxemburg. Dort trainierten wir zusammen auf dem Übungskanal in Diekirch und paddelten u.a. die Alzette. Am 23.6. gab es anlässlich des luxemburgischen Nationalfeiertags noch ein gigantisches Feuerwerk, entspanntes Feiern und leckere Burger in Luxembourg. Schönen Dank für die Gastfreundlichkeit des CKL!
Auf dem Alpenwochenende am 22./23.6 an der Loisach, konnten wir den Vereinsrekord mit 10 Befahrungen an einem Tag leider nicht brechen. Bereits drei Befahrungen genügten für leichten Muskelkater bei den Teilnehmenden. Die Griesenschlucht ist einfach immer wieder einen Kurzurlaub in den Alpen wert und wurde am Sonntag durch einen Ausflug auf die obere Isar ergänzt. Die Pegel waren top und die Stimmung glänzend. Die Übernachtung in der Jugendherberge „Moun10“ mit Sauna und Frühstück rundeten das Wochenende ab. Mit dem Gefühl eine ganze Woche in Urlaub gewesen zu sein freuen wir uns bereits auf die nächsten Wildwasserabenteuer.
Über Pfingsten reisten wir mit Mini-Camper, Wohnmobil, Wohnwagen, Zelten und unseren Kajaks nach Berlin für einen Mix aus Paddeln und Kultur. Dort paddelten wir (unter anderem) zusammen mit dem Landes-Kanu-Verband Berlin auf der innerstädtischen Spree durch das Berliner Regierungsviertel. Kennt jemand jemanden, der jemanden kennt? Ja! Und so durften wir auf dem gemütlichen Stellplatz eines Berliner Tonstudios unser kleines Kajak-Camp errichten…
Nach Berlin ging es an die Mecklenburgische Seenplatte, wo wir sportliche Touren in idyllischer Landschaft erlebten. Für die Abenteurer unter uns gab es zusätzlich eine dreitägige Kajak-Gepäck-Tour. Nur Zelte und minimalistisches Gepäck wurden in den Luken der Kajaks verstaut, um unterwegs das Nachtlager aufschlagen und kochen zu können. So musste der Aufguss in dem zufällig unterwegs entdeckten Saunafass mit Seeblick auch mal mit dem Schlafshirt statt einem Handtuch gewedelt werden. Alles in allem legten wir ambitioniert viele Paddel-Kilometer zurück und es gab viel zu lachen. Ein Hoch auf die Organisatoren für die hervorragende Idee und Planung!