Regnets noch … oder sollten wir die Boote gegen Gummistiefel tauschen und durch die Queich zu spazieren??? Irgendwie wollte es keinen Extra Schuss Wasser geben und wir mussten wegen einem zu niedrigen Pegelstand der Queich eine Alternative suchen. Schnell kam die Idee auf, auf den Lingenfelder Altrhein nach Germersheim zu fahren, dann aber schon am 30. Dezember, warum auch nicht. Die Boote waren morgens bei Strahlenden Sonnenschein schnell geladen und los gings. Bei 0 Grad wurden dann die wärmsten Klamotten angezogen, ein Fehler, auf dem Wasser kamen wir schnell ins schwitzen. Als es dann in den Altrheinarm ging, haben wir gestaunt wie wenig Wasser wir haben und mit dem Totholz im Wasser kam schnell die Frage auf, ob wir überall durchkommen, aber kein Problem. So konnten wir alle die schöne Landschaft, die vielen Vögel und als Highlight die beiden Nutria genießen.
Am Sonntag traf sich eine gut gelaunte Gruppe des Kanu-Club Landaus pünktlich um 8 Uhr morgens am Bootshaus in Landau, um zur traditionellen Glühweinfahrt nach Straßburg aufzubrechen. Da Boote und Material bereits am Vortag geladen worden waren, konnten die Fahrzeuge direkt und ohne Verzögerung Richtung Frankreich starten. Ausgangspunkt der Paddeltour war der Ruderclub in Straßburg in unmittelbarer Nähe des europäischen Parlaments. Nach dem Umziehen ging es zügig aufs Wasser, wobei der Kanu-Club Landau zahlreich vertreten war. Die Strecke führte zunächst rheinabwärts stadtauswärts, bevor der Kurs zurück in Richtung Altstadt und La Petite France aufgenommen wurde, wo die Kanäle von Fachwerkhäusern und Schleusen geprägt sind. Nach rund 10 km und zwei Schleusen legten wir in der Straßburger Innenstadt an, um auf dem Weihnachtsmarkt einen Glühwein zu trinken. Anschließend wurden die verbleibenden etwa 5 km zurück zum Ruderclub gepaddelt, wobei sich das Wetter bis kurz vor Ende der Tour überwiegend trocken hielt. Nach dem Umziehen und Verladen der Boote, ging es für Einige nochmal auf den Straßburger Weihnachtsmarkt um den Tag ausklingen zu lassen, bevor es satt, zufrieden und müde zurück nach Landau ging.
Am 01.10 hat das neue Paddeljahr offiziell begonnen und wir wollen dies zum Anlass nehmen, um mit euch auch bei der Erfassung unserer Fahrten in ein neues Zeitalter zu starten.
Seit einigen Jahren gibt es das elektronische Fahrtenbuch und auch unser Verein soll endlich digitaler werden. Bernhard und Irma haben das eFB bereits einige Jahre im Einsatz und sind begeistert. So müssen gemeinsame Fahrten zukünftig nur noch von einer Person gepflegt werden und auch das Einreichen der Fahrtenbücher am Jahresende ist mit weniger Aufwand verbunden. Selbstverständlich bleibt es weiterhin möglich, euer Fahrtenbuch handschriftlich zu führen und am Jahresende einzureichen. Jedoch werden auch die dort erfassten Gesamtkilometer zukünftig online an den Verband übermittelt.
Um vom Fahrtenbuch aus Papier auf die digitale Version zu wechseln müsst ihr euch lediglich auf folgender Seite registrieren: eFB – elektronisches Fahrtenbuch des DKV
Wer sich selbst einarbeiten möchte, dem empfehlen wir einen Blick in die Kurzanleitungen zu werfen. Im Fahrtenplan 2026 werden wir auch eine Schulung anbieten, bei dem wir den Start mit dir gemeinsam wagen.
Unter diesem Motto ging es für uns – ausgerüstet mit Müllsäcken und Handschuhen – auf zur Queich. Unser Ziel: So viel Müll wie möglich aus dem Bach holen! Und was erwartet man mitten in der Stadt? Glas, Plastik, Straßenschilder – vielleicht ein Ball…?
Zum Glück hatten wir Niedrigwasser, sodass auch unsere Neuzugänge problemlos an jeder Stelle anhalten und ihre Fundstücke aufladen konnten. Diese landeten dann auf unserem „Müllboot“, einem voll beladenen Kanadier.
Zwischendurch mussten wir auch mal aussteigen! Das wäre gerade bei den Rosen oder der Playmobilfigur doch sehr ärgerlich gewesen. Ein Higlight für die Kids!
Etwas kniffliger wurde es, wenn wir auf ein richtiges „Flaschennest“ stießen und das Müllboot schon um die nächste Kurve entschwunden war. Dann hieß es: Das eigene Boot durch die Queich ziehen – denn die Flaschen beanspruchten schon den ganzen Sitzplatz.
Und wie transportiert man eigentlich ein riesiges Baustellenschild mit Fuß in einem Boot voller Glasflaschen und anderen kuriosen Dingen? Am besten nur bis zum nächsten Ufer! Zu sperrig, zu schwer – aber immerhin mitgenommen.
Zu den schrägsten Funden zählten definitiv ein Fahrrad und ein Stuhl. Einen Einkaufswagen haben wir allerdings schweren Herzens zurückgelassen – man muss ja nicht übertreiben.
Am Ziel angekommen, konnten wir es kaum glauben: Alle 30 Müllsäcke à 60 Liter waren randvoll! Und das, obwohl sich manche noch ein persönliches „Souvenir“ mitgenommen haben – eine Jacke, ein Stirnband, ein Spielzeugauto…
Vielen Dank an die Stadt Landau, mit der die Aktion im vornhinein abgesprochen war und die am nächsten Tag den kompletten Müll abgeholt haben.
Fazit: Ein rundum gelungener Tag! Und alle waren sich einig – nächstes Jahr sind wir wieder dabei!
Was für ein Tag, Leute! 😄 Unser Arbeitseinsatz hatte’s echt in sich: Ein neuer Seecontainer wurde aufgestellt (jetzt haben die Bierzeltgarnituren & der Pavillon endlich ein Zuhause 🎪📦), die Dornenhecken rund ums Bootshaus mussten ordentlich Federn lassen ✂️🌵, und auch die Kellertüren & das Tor zur Queich können wieder atmen – frei von Schlingpflanzen & Gestrüpp! 🍃 Der Rasen ist frisch gemäht, das Gelände sieht top aus 🌱✨ und selbst der alte Krempel (Boote, Tische, Plastikstühle & Co.) hat seinen Weg zum Sperrmüll gefunden – teilweise mit Baggerhilfe 😎🪓💥 Nach so viel Action war der Döner zur Mittagspause mehr als verdient! 🥙🔥 Ein riesengroßes Dankeschön an alle fleißigen Helfer – ihr habt nicht nur angepackt, sondern das Bootshaus wieder richtig auf Vordermann gebracht! 🙌❤️ Im Namen des Vereins: DANKE für euren Einsatz, euren Humor und die gute Laune! Hier ein paar Impressionen vom Tag 📸😃
Mit sieben motivierten Paddlern machten wir uns auf den Weg, um die Schönheit des Rheins und seiner Auenlandschaft zu entdecken. Die Route führte uns entlang des Stroms und schließlich zurück über den idyllischen Lingenfelder Altrhein.
Bereits beim Einsetzen der Kanus war die Vorfreude groß. Doch bevor es losgehen konnte, gab es einige kleinere Startschwierigkeiten. Eine Spritzdecken waren zu klein, und andere wurden schlichtweg vergessen. Zum Glück war unsere Fahrtenleiterin bestens vorbereitet und konnte uns mit ihrem privaten Equipment aushelfen.
Mit sieben Leuten in mehreren Kanus paddelten wir los, die Strömung des Flusses unterstützte uns dabei. Das leise Plätschern der Paddel und das Rauschen des Wassers begleiteten uns, während wir uns durch die beeindruckende Landschaft bewegten.
Der hohe Wasserstand des Rheins erlaubte uns, zwischen den Bäumen der Rheinauen zu paddeln. Ein Anblick, der uns staunen ließ. Es fühlte sich an, als wären wir in eine andere Welt eingetaucht. Die Äste der Bäume ragten aus dem Wasser, und die bunten Blätter vielen auf die Wasseroberfläche. Hier und da sahen wir Enten und Reiher, die uns neugierig beobachteten, während wir an ihnen vorbeiglitten.
Nach einigen Kilometern war es Zeit für eine wohlverdiente Pause. Wir suchten uns eine geeignete Stelle, zogen die Kanus ans Ufer und packten unsere Verpflegung aus. Besonders willkommen war der warme Tee, der uns von innen wärmte und neue Energie gab.
Für einige von uns ging die Tour schon am Freitag Abend los. Getroffen wurde sich am Vereinsheim der KPG zu einem gemütlichen Beisammensein und vielen munteren Gesprächen. Samstag Morgen wurde es dann ernst und erst einmal spannend. Die eigentliche Strecke auf der Petite Ill, welche uns nach Straßbourg führen würde, hatte leider ein Baumhinderniss, welches nur überklettert werden kann. Da dies für eine Gruppe mit über 20 Paddlern zeitlich nicht machbar ist, wurde uns von den Kehlern eine Alternative präsentiert: der Ottenheimer Mühlenbach. Wir paddelten also durch abgelegene Wälder und Wiesen und genossen die grüne Landschaft um uns herum. Immer mal wieder mit schöner Strömung, dann aber doch wieder ein See. So konnten wir auch Paddler aus anderen Vereinen, wie z.B. aus Ulm oder Esslingen kennen lernen und Erfahrungen mit anderen Paddelrevieren austauschen. Dies zeigt schon, die Lampionfahrt ist definitiv ein Anziehungspunkt.
Anschließend ging es dann nach Straßbourg um die Boote mit Lichterketten, leuchtenden Luftballons, Fackeln, Laternen und allem was sonst noch leuchten kann zu schmücken. Das diesjährige Highlight war die leuchtende Quietscheentenkette hinter einem Kanadier. Aber auch die üblichen Aufbauten sind jedes Jahr wieder ein Hingucker. Da ich mir erst kurz vor der Fahrt die Frage gestellt habe: „Wo sind denn eigentlich meine Lichterketten? Die hatten wir doch an der Jubiläumsfeier noch am Vereinsgelände in den Bäumen hängen…“, war ich mir Samstag morgen noch nicht sicher, ob sich zu den Knicklichtern und Luftballons noch Lichterketten gesellen würden. Aber ein Hoch an unsere Mitpaddler!!! Mit vereinten Kräften wurden alle Boote bunt und leuchtend geschmückt. Nach dieser Höchstleistung ging es in der Dämmerung wieder aufs Wasser und wir sind durch die Schleuse in das Herz von Straßbourg gepaddelt. Mit viel getrommel und gejubel ging es aufsehenerregend durch die Stadt. Als Abschluss des Abends konnte für eine kleine Aufwandsentschädigung auf dem Vereinsgelände der Kehler noch gemeinsam zu Abend gegessen werden. Oder doch ein Mitternachtssnack??? Geschmeckt hat es auf jeden Fall und während die einen bestimmt noch die halbe Nacht zum quatschen da saßen, sind die anderen tot müde nach einem langen Tag auf die Isomatte oder in den Camper gekrochen während einige dann doch noch die Heimreise angetreten haben.
Am Sonntag ging es dann aufs Groschenwasser von Auenheim bis zum Petersee in Freistett, einem der schönsten Naturerlebnissen die die Region zu bieten hat. Es ist zwar nicht das Auenland, kommt aber schon sehr nahe dran.
Das Baumhindernis vom letzten Mal war auch beseitigt, sodass nur an der ohnehin geplanten Pausenstelle umtragen werden musste.
Das Wetter war an diesem Tag gnädig, der Regen verzog sich sobald wir auf dem Wasser waren, und er kam nur ab und zu mit etwas Nieselregen zurück.
Gemeinsam mit der Ferienkarte – Landau und viel ehrenamtlicher Unterstützung durch Vereinsmitglieder, konnten wir in den drei Tagen knapp 100 Kindern einen halben Tag im Kajak ermöglichen. Wie jedes Jahr war die Veranstaltung sehr beliebt und alle Termine restlos ausgebucht. Die engagierten Helfer transportierten nicht nur alle notwendigen Materialien in die Stadt, sondern standen den Kindern auch mit Rat und Tat zur Seite. Mit vollem Körpereinsatz halfen sie den jungen Teilnehmern, die ersten Paddeltechniken zu erlernen und sich sicher auf dem Wasser zu bewegen. Die Freude und Begeisterung der Kinder waren der schönste Lohn für die Helfer, die ihre Aufgabe mit viel Herzblut erfüllten. Die Rückmeldungen zu diesem Angebot waren durchweg positiv. Sowohl der Veranstalter der Ferienkarte als auch die Kinder und deren Eltern äußerten sich begeistert. Einige wollten das Kanu gar nicht mehr verlassen. Wem es jedoch zu viel wurde oder wer zwischendurch eine Pause brauchte katte die Möglichkeit in der Queich zu toben und das heiße Wetter im kühlen Nass zu verbringen. Ganz nebenbei entdeckten die Betreuer und Kinder viel Müll, den wir aus der Queich zogen. Dieser wurde anschließend von der Stadt abgeholt und fachgerecht entsorgt. So konnten die Kinder nicht nur ihre Paddelfähigkeiten verbessern, sondern auch einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das Kajakfahren im Rahmen der Ferienkarte Landau war ein voller Erfolg. Dank der engagierten Betreuer und der hervorragenden Organisation bleibt dieses Erlebnis sicherlich noch lange in Erinnerung. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!
Ein spritziger Sommertag auf der Queich – Jugendpflege mal anders! 🚣☀️
Einen herzlichen Dank an unsere engagierten Unterstützer Rainer Weiß, Marc Kreisel und Bernhard Hartard, die dem „Jung-Pfälzer“ Jugendpflegeverein der Jung-Pfalz-Hütte am vergangenen Wochenende einen unvergesslichen Tag beschert haben!
Trotz sengender Hitze wagten sich 14 abenteuerlustige Kinder und Jugendliche sowie 5 tapfere Betreuer auf die Queich – stets begleitet von Rainer, Marc und Bernhard sowie vom kühlenden Nass und bester Laune. Die Strecke von Godramstein bis zum Bootshaus wurde in echter Triathlon-Manier zurückgelegt: Paddeln, Schwimmen, Laufen – Hauptsache vorwärts! 💪😄
Mit viel Teamgeist, Wasserspritzen und jeder Menge Spaß meisterten alle die Strecke – ein tolles Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt. Als kleines Dankeschön wurden die Helfer anschließend eingeladen, der Jungpfalz-Hütte einen Besuch abzustatten – denn solche Unterstützung ist nicht selbstverständlich.
Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten! Gemeinsam für die Jugend – gemeinsam für die Jung-Pfalz-Hütte! 🙏❤️
Nach viel Hin und Her und mehrfacher Reorganisation der Logistik stand erst am Abend vor der Abfahrt endgültig fest, wer mitfährt, wer welches Boot mitbringt und wie wir überhaupt dorthin kommen. Doch das Chaos hat sich gelohnt, denn das Wochenende wurde ein voller Erfolg. Besonders gefreut haben wir uns über zwei spontane Mitfahrer*innen, die uns erst wenige Tage zuvor beim Freibadtraining angesprochen hatten. Trotz einer leichten Erkältung ließen sie es sich nicht nehmen, direkt mitzukommen. Wenn man nach ihren strahlenden Gesichtern auf dem Wasser geht, haben wir zwei neue Fans des Wildwassersports gewonnen.
Der Wildwasserkanal in Huningue bot die perfekten Bedingungen für alle Könnensstufen. Einsteiger*innen konnten sich in den ruhigeren Abschnitten mit Kehrwässern und Traversieren vertraut machen, während Fortgeschrittene mutig in Wellen surften, kerzen übten oder sich beim Unterschneiden verausgabten. Boote wurden gewechselt, Techniken ausprobiert, und so manche Kenterrolle absolvierte. Die gefühlten 100 Rollen, ob freiwillig oder unfreiwillig, machten das Wochenende nicht nur zu einem sportlichen Erlebnis, sondern auch zu einer guten Gelegenheit, die eigenen Grenzen auszutesten.
Auch abseits des Kanals war die Stimmung hervorragend. Am Abend versammelten wir uns auf dem Campingplatz zum gemeinsamen Kochen. Zwar war der Reis angebrannt und plötzlich eine Person mehr am Tisch als geplant, aber es war trotzdem reichlich zu essen für alle. Mit vollen Bäuchen und müden Muskeln fielen wir schließlich in unsere Zelte, Autos und Schlafsäcke.
Am Ende des ersten Tages forderte das intensive Training jedoch seinen Tribut. Drei Paddler*innen, die wirklich alles gegeben hatten, traten bereits am Sonntagmorgen die Heimreise an. Der Rest der Gruppe ließ sich davon nicht bremsen und nutzte den zweiten Tag in vollen Paddelzügen.
Das Fazit war einstimmig: Das Wochenende in Huningue war ein echtes Highlight. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittene, jede*r kam auf seine Kosten. Kein Wunder also, dass schon Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet werden: Wieder nach Huningue? Oder vielleicht an den Eiskanal in Augsburg? Oder einfach beides?