Voller Begeisterung brach am Wochenende eine gut gelaunte Gruppe von Paddlern nach Hüningen auf, um dort auf der Slalomstrecke zu üben. Leider passierten die ersten Rückschläge noch außerhalb des Wassers. Während eine Hälfte der Reisegruppe Ersatz für einen geplatzten Reifen suchte, musste die andere feststellen, dass der Kanal wegen eines Defekts geschlossen war.



Hier findet man statt Enten normalerweise eine Welle und man kommt nicht mit trockenen Füßen auf die andere Seite.
Zum Glück kommt mit erfahrenen Paddlern auch die Fähigkeit, jederzeit befahrbares Wasser zu finden. So war schnell die Entscheidung gefasst, das Training an die nahegelegene Isteiner Schwelle zu verlegen. Auf diesem Altrheinarm, der dort einen kleinen Wildwasserabschnitt hat, wurde die nun vollständige Truppe von strahlendem Sonnenschein empfangen.
Bild von der Strecke



Die Notlösung stellte sich als perfekter Übungsort heraus. Vom Kehrwasserfahren über Traversieren bis zum Surfen gab es passende Stellen in allen Schwierigkeitsstufen. Zur Mittagspause gab es Snacks auf einer Insel, die nur mit dem Kayak zu erreichen ist. Dort boten sich auch Möglichkeiten, zu rollen, zu baden und im bewegten Wasser und mit Ausrüstung schwimmen zu üben. Vervollständigt wurde das Programm durch Wurfsackübungen am Rand und im Wasser. Abgeschlossen wurden beide Tage mit Durchfahrten durch einen kleinen Schwall zur Ausstiegsstelle. Abends waren sich alle sicher: hier können wir nochmal hin. Dann aber mit Absicht.




