19. & 20.09. Paris mal anders

Die Traverseine 2026

Paris, Seine und jede Menge Paddelspaß – am Wochenende vom 19. und 20. September war es für Wolfgang, Tina, Nicole und mich so weit: Wir nahmen an der Traverseine teil, einer Paddelregatta mitten durch die Altstadt von Paris.

Eine Tour, bei der man nicht nur kräftig paddelt, sondern gleichzeitig an den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt vorbeikommt. Und gleich vorweg: Paris von der Seine aus zu erleben, ist wirklich etwas ganz Besonderes!

Früher Start und perfekte Vorbereitung

Am Samstag klingelte der Wecker früh. Sehr früh. Bereits um 5 Uhr morgens machten wir uns auf den Weg nach Paris. Nachdem wir unsere Boote am Einstieg abgeladen hatten, blieb noch genügend Zeit, die Stadt zu erkunden.

Unser Hotel lag mitten im Zentrum, ganz in der Nähe von Notre-Dame. Nachdem wir dort unser Gepäck abgestellt hatten, fuhren wir mit dem Auto weiter nach Sèvres. Dort befand sich das Bootshaus mit dem Zielbereich und dem Ausstieg.

Die Location in Sèvres machte direkt einen sehr gemütlichen Eindruck. Auch der angebotene Campingplatz sah richtig schön aus. Besonders praktisch war die perfekte Steganlage, über die man später komfortabel mit den Booten aussteigen konnte.

Anschließend ging es mit Straßenbahn und Metro zurück in die Innenstadt. Schließlich waren wir nicht nur zum Paddeln nach Paris gekommen. Unter dem Motto „Paris – die Stadt der Liebe und des Eiffelturms“ ließen wir den Samstag in romantischen Gassen, gemütlichen Cafés und rund um den Eiffelturm ausklingen.

Nach dem Abendessen ging es gegen 22 Uhr ins Bett. Schließlich wollten wir am nächsten Morgen um 6:30 Uhr fit und einsatzbereit sein.

Bilder von der Anreise. dem Boote abladen und „paddelfreien“ Samstag:

Technische Vorbereitung auf französische Art

Natürlich durfte auch die notwendige technische Vorbereitung nicht fehlen. So bekam die Schlafcouch am Abend noch eine Reparatur durch „Ratzi the Engineer“ verpasst.

Am nächsten Morgen wurde außerdem kurzerhand die Kaffeemaschine modifiziert, damit auch wirklich jeder zu seinem dringend benötigten Kaffee kam. Ein guter Kaffee ist schließlich die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Paddelregatta!

Nach einem kräftigen Frühstück schlüpften wir in unsere Neoprenanzüge und machten uns gegen 7:30 Uhr zu Fuß auf den Weg zum Einstieg.

Der Start: Mittendrin statt nur dabei

Am Einstieg warteten bereits zahlreiche Boote und Paddler auf den großen Moment. Für einen besonders komfortablen Einstieg waren im Wasser Schwimmpontons aufgebaut.

Obwohl unglaublich viele Menschen und Boote vor Ort waren, lief alles erstaunlich entspannt und gut organisiert ab. Lange Wartezeiten oder großes Gedränge gab es nicht. So verging die Zeit bis zum Start um 9 Uhr wie im Flug.

Dann war es endlich so weit: Massenstart!

Wenn sich so viele Boote gleichzeitig in Bewegung setzen und friedlich gemeinsam auf der Seine paddeln, ist das schon ein beeindruckendes Gefühl. Dazu die Kulisse von Paris – einfach großartig!

Die Franzosen hatten offensichtlich die geniale Idee, die schönsten Gebäude der Stadt extra für uns Kanuten möglichst dicht ans Wasser zu stellen. So konnten wir während der gesamten Strecke zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus einer ganz besonderen Perspektive bewundern.

Sehenswürdigkeiten, Eiffelturm und die letzten Kilometer

Die Strecke führte mitten durch Paris vorbei an beeindruckenden Bauwerken und bekannten Wahrzeichen. Ein besonderes Highlight war natürlich der Blick auf den Eiffelturm von der Seine aus.

Für eine kurze Snack- und Trinkpause legten wir – wenn auch nicht ganz offiziell – einen kleinen Zwischenstopp in der Nähe des Eiffelturms ein. Nach den vielen Eindrücken und Sehenswürdigkeiten waren wir froh über die kleine Stärkung und konnten die letzten fünf bis sechs Kilometer in Angriff nehmen.

Gegen 11:30 Uhr erreichten wir schließlich den Ausstieg in Sèvres. Auch dort funktionierte die Organisation hervorragend. Eine Vielzahl an Helfern unterstützte die Paddler beim Aussteigen und half dabei, die Boote sicher aus dem Wasser zu bekommen. Wartezeiten oder Gedränge? Fehlanzeige!

Hier noch ein paar Bilder der Tour am Sonntag:

Müde, glücklich und voller Eindrücke

Nach dem Umziehen und einer kleinen Mittagspause ging es auch schon wieder zurück Richtung Landau. Gegen 19 Uhr waren wir schließlich glücklich und müde zurück im Club und mit dem Abladen der Boote fertig.

Damit können wir nun mit Fug und Recht behaupten: Wir haben Paris nicht nur gesehen, sondern auch von der Seine aus erlebt!

Die Traverseine war eine rundum gelungene Tour mit einer tollen Strecke, einer beeindruckenden Kulisse und einer sehr angenehmen Organisation. Wer Lust auf eine außergewöhnliche Paddeltour mit echtem Erlebnisfaktor hat, sollte sich diese Veranstaltung unbedingt vormerken.


Interessierte können sich gerne bei Wolfgang oder bei mir melden. Wir geben euch gerne nähere Informationen zur Tour und zur Teilnahme.