Vier Teilnehmer*innen unseres Kanuclubs haben sich schon freitags mit zwei Einer- und einem Zweierkajak von Landau nach Bad Tölz auf den Weg gemacht. Abends trafen wir uns auf dem Campingplatz am Stallauer Weiher und ließen den Tag gemütlich beim gemeinsamen Kochen am Wasser ausklingen.
Am nächsten Tag fuhr die Truppe zur Einstiegsstelle am Ufer der Isar in Bad Tölz, um die Boote dort abzuladen. Dann ging’s weiter zur Ausstiegsstelle nach München-Floẞlände. Dort haben wir das Auto für den späteren Rücktransport deponiert. Der Charterbus brachte uns wieder zurück nach Bad Tölz.
Die Eckdaten zur Isarregatta: Die offizielle Strecke beträgt 48 km, von Flusskilometer 201,2 bei Bad Tölz bis km 153,2 an der Münchner Floßlände. Für die komplette Strecke waren vier Umtragestellen nötig. 82 Paddlerinnen und Paddler waren insgesamt am Start. Die meisten fuhren die komplette 48-km-Strecke; einige nahmen die 25-km-Variante ab Wolfratshausen. Die Begrüßung und Einstimmung auf die Kanufahrt übernahmen in Bad Tölz der zweite Bürgermeister Michael Lindmair, BKV-Vizepräsidentin Freizeitsport Jutta Müller-Derlich und Heribert Gobitz-Pfeifer vom Ausrichter DTKC München. Der Start erfolgte pünktlich um 11:00 Uhr. Besonders bemerkenswert: Der Veranstalter hatte sich zusätzliches Wasser vom Kraftwerksunternehmen Uniper gesichert. Das war bei den sommerlichen Bedingungen für die 48-km-Fahrt von erheblicher Bedeutung.
So war die Strecke 2026 von Bad Tölz bis Schäftlarn
• überwiegend WW I
• teilweise schnelle Strömung
• einzelne Felsen
• Bäume teilweise direkt in der Hauptströmung
• Kiesbanküberläufe
• immer wieder kleinere Richtungsänderungen
So war die Strecke 2026 von Schäftlarn bis München
Hier wurde es interessanter: offiziell WW I–II, insbesondere wegen zusätzlicher und teilweise massiver Baumverhaue.
Hier gab es eine unfreiwillige „Erfrischungseinlage“ durch querliegende Bäume in der Hauptströmung. Anschließend musste dann wegen der vielen Bäume und der starken Verzweigung der Isar einige Meter getreidelt werden, bevor es mit ordentlicher Strömung weiterging.
Die reine Fahrzeit betrug ca. sieben Stunden bis München. Start 11:00 Uhr in Bad Tölz und Ende ca. 19:00 Uhr in München. Die entscheidenden Punkten waren nicht die Geschwindigkeit auf den geraden Abschnitten, sondern:
• querliegende Bäume
• schnelle Strömungswechsel
• Kiesbanküberläufe
• enge Fahrgassen
• die vier Umtragestellen
Unser Fazit für diese 48 km nach der Regatta: Die eigentliche Herausforderung waren nicht 48 km Distanz, sondern die Kombination aus langer Strecke, schneller Strömung und Baumhindernissen. Dass alle Paddlerinnen und Paddler ins Ziel kamen und sich im letzten großen Schwall an der Einfahrt in die Münchner Floßlände noch eine sehr willkommene und erfrischende Dusche gönnen konnten, lag am hervorragenden Organisationsteam, das bis hin zu den Helfern an den Umtragestellen die TeilnehmerInnen unterstützt hat. Dadurch, dass das Kraftwerksunternehmen Uniper der Isarregatta zusätzliches Wasser zugestanden hat, war es bei diesen sommerlichen Verhältnissen erst möglich, die Veranstaltung so durchzuführen. Die Regatta war ein spannendes Erlebnis und macht mehr Lust auf solche Events.












